Fortschreibung des Landesjugendförderplanes in vollem Gange

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Fortschreibung des Landesjugendförderplanes in vollem Gange
    Thüringer Trachtenjugend ist aktiv dabei

    Seit Ende 2015 läuft wieder eine heiße Phase in der Landesjugendförderplanung, in der monatlich mehrere Veranstaltungen (Planungstreffen, Hauptausschüsse, Geschäftsführertagungen) von uns zu bewältigen sind. Es ist nicht immer leicht, diese ausschließlich im Ehrenamt zu besetzen, da sie oft unter der Woche stattfinden und manchmal an aufeinanderfolgenden Tagen. Es wird diskutiert, welche Schwerpunkte in der Arbeit der Thüringer Jugendverbände gesetzt werden. Dabei werden von uns immer wieder Stellungnahmen und Kommentare zugeleitet, die von den Jugendverbänden diskutiert werden. Wir waren überall präsent.

    Ehrenamt Thema von Beteiligungsveranstaltung


    Beteiligungsveranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen, in denen sie diskutierten und ihre Positionen einbrachten, waren so ganz neu. Am 12. Dezember 2015 lud das zuständige Thüringer Ministerium fürBildung, Jugend und Sport junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren aus den Thüringer Jugendverbänden zu einer solchen Beteiligungsveranstaltung ins Kulturforum Haus Dacheröden in Erfurt ein. Carolin Walther vom Heimatverein Ponitz nahm mit Jessica Reinhardt von der Trachtengruppe Mosbach an dieser Veranstaltung teil und schildert ihre Eindrücke. „In meinem Workshop „Mitmenschlichkeit“ haben wir weitere Gedanken gesammelt, was uns stört, wie es besser laufen könnte und sogar praktische Möglichkeiten zur Verbesserung. Danach haben wir noch über der Würdigung des Ehrenamts geredet, z.B., wie man es mehr würdigen könnte und sollte.“

    Jugendverband als Lebensort

    Wir sind der Meinung, dass im Landesjugendförderplan neben anderen wichtigen Dingen als ganz besonderer Schwerpunkt die spezifische Arbeit der Verbände festgelegt werden muss. Die Jugendverbände müssen in erster Linie ihren verbandsspezifischen Themenstellungen gerecht werden, denn gerade das macht sie aus. Damit meinen wir natürlich nicht nur uns, sondern alle, z.B. Jugendrotkreuz, Feuerwehr, Evangelische und Katholische Jugend, Sportjugend etc..Es ist wichtig, nicht nur politische Themen zu bearbeiten, die aktuell und immer wieder wechselnd im Fokus stehen. Politik ist auch, Werte und Verbandsarbeit zu vermitteln und durchzuführen, dadurch den Kindern und Jugendlichen eine Heimat zu geben. Diese vermitteln alle Jugendverbände in besonderem Maße.

    Dirk Koch, Landesjugendleiter der Thüringer Trachtenjugend

    2.473 mal gelesen