44. Hessisches Landeskindertrachtentreffen beeindruckte Thüringer

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  • Luftballons und Regenponchos


    44. Hessisches Landeskindertrachtentreffen beeindruckte Thüringer


    „Bad Hersfeld ist ja gar nicht so weit“, so ging die Diskussion in der Versammlung der Thüringer Trachtenjugend Ende März im historischen Wasserschloss Windischleuba bei Altenburg. Nun gut, am ersten Septemberwochende ging es in die Festspielstadt Bad Hersfeld zum Hessischen Landeskindertrachtentreffen, auch als „Hessentag der kleinen Leute“ bekannt. Es hat sich wieder mal voll gelohnt! Dieser Meinung war jedenfalls die über 40köpfige Teilnehmerschar der Thüringer Trachtenjugend.





    Zwei Tage mit Übernachtung in der Friedrich- Fröbel-Schule. Schon mal ein gutes Omen: Friedrich Fröbel, der Erfinder des Kindergartens, er war ja ein exemplarischer Thüringer. Die Hessen richten ihren jährlichen Höhepunkt immer voll und ganz auf den Nachwuchs aus:Entenrennen, Spielefest und Disko schaffen vor allem am ersten Festtag unvergessliche Augenblicke.




    Mit Leichtigkeit soll das Fest vorangehen, Leichtigkeit soll das Tanzen vermitteln, so das Motto des Gottesdienstes in der Bad Hersfelder Stadtkirche. Wundervoll der Kirchenschmuck mit den bunten Luftballons. Anschließend flogen diese unzähligen heliumgefüllten Luftballons gen Himmel, um auf das nächste hessische Kindertrachtenfest und den Hessentag im Jahre 2019 in Bad Hersfeld hinzuweisen. Ein ganzer Tross Ballons blieb im Baum hängen, stieg aber mit etwas Verspätung auf. Ein kleiner Nieselregen zum Beginn des Festzuges brachte die jungen Trachtenträger überhaupt nicht in Verlegenheit. Sie schlüpften in durchsichtige Regenponchos oder unter bunte Regenschirme. So entfaltete sich dann auch der Massentanz, wie immer ein eindrucksvolles Erlebnis.




    In Bad Hersfeld gab es einige logistische Leistungen zu vollbringen, die dieses Landeskindertrachtentreffen von den vorangegangenen unterschieden. So waren diesmal über 600 Kinder und Jugendliche, deutlich mehr als in den Jahren vorher, unterzubringen. Dies geschah in drei Schulen. Ein kleines logistisches Meisterwerk. Herzlichen Dank an das hessische Organisatorenteam!

    Auf ein Wiedersehen 2019 in in Bad Vilbel. Dieser hessische Kurort ist übrigens die Partnerstadt von Brotterode! Wenn das mal kein gutes Zeichen darstellt.

    „Unser Programmbeitrag bei der Festeröffnung war einfach toll gelungen. Anders kann man das gar nicht sagen“, so Frank Günther aus Brotterode. „Sogar in der Hessenschau waren wir gut zu sehen. Das müssen wir uns daheim in der Mediathek vom Hessischen Rundfunk ganz genau ansehen“, so Manuela Spörer. Ja, ja. Trachten und Medien. Der Hessische Rundfunk ist immer gut dabei, wenn es um die Dokumentation Regionaler Bräuche und Traditionen geht. Und da sehen sich die Thüringer halt mehr als beim heimischen MDR.



    Text: Dirk Koch
    Bilder:Norbert Sander

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